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fondsweb.de - Stiftungsfonds - zwischen Rendite und regelmäßigen Ausschüttungen 11.01.21 Meldung

(boerse-online) - Mit wenig Risiko anlegen und trotzdem laufend Geld ausschütten. Sogenannte Stiftungsfonds eignen sich nicht nur für Stiftungen und Vermögende. Von Emmeran Eder, Matthias Fischer, Simone Gröneweg, Markus Hinterberger, Felix Petruschke, Martin Reim und Stefan Rullkötter

Wie schwierig es ist, in Zeiten von Null- und Negativzinsen, Geld anzulegen, lässt sich besonders gut bei sogenannten Stiftungsfonds betrachten. Deren Verwalter haben einen Zielkonflikt: Einerseits sollen sie hohe Erträge erwirtschaften, andererseits darf das investierte Kapital keinen hohen Risiken ausgesetzt sein. In aller Regel verbinden Investoren mit einem "Stiftungsfonds" einen defensiven Mischfonds mit einer Aktienquote von maximal 30 Prozent und mindestens jährlichen Ausschüttungen. Doch die Arbeit von Stiftungsfonds wird immer schwieriger: "Problematisch waren die höheren Risikoaufschläge auf der Anleiheseite, da viele Fonds zuletzt den Anteil an Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen spürbar erhöht hatten", heißt es in einer Studie zu Stiftungsfonds des Analysehauses Fondsconsult, das über die Euro Advisor GmbH mit Euro verbunden ist.

Laut Bundesverband Deutscher Stiftungen stieg die Zahl rechtsfähiger Stiftungen des bürgerlichen Rechts im Jahr 2019 auf 23.230. Das sind 576 mehr als 2018. Diese verwalten laut Fondsconsult ein Kapital von etwa 107 Milliarden Euro. Stiftungsfonds lohnen sich für sehr vermögende Anleger, die regelmäßige Ausschüttungen haben wollen, ohne von der Substanz zu leben, sie sind aber auch für weniger vermögende Anleger interessant, die ohne große Schwankungen investieren wollen.



Quelle:
fondsweb.de